Was hilft gegen Schuppenflechte? – Ursachen, Symptome & Hausmittel
Juckende Kopfhaut, gerötete Hautstellen oder starke Schuppenbildung? Schuppenflechte kann für Betroffene sehr belastend sein. Viele Menschen fragen sich deshalb, welche Mittel gegen Schuppenflechte neben den verschriebenen Medikamenten helfen können.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was hinter Schuppenflechte steckt, welche Ursachen und Auslöser eine Rolle spielen und welche Maßnahmen dabei helfen können, die Haut zu entlasten und Beschwerden zu lindern.
Als Anbieter hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel und Spezialist für natürliche Unterstützung erklären wir Ihnen außerdem, welche Nährstoffe und Pflanzenstoffe häufig im Zusammenhang mit Hautbalance, Immunsystem und antioxidativem Schutz genannt werden.
Was ist Schuppenflechte?
Schuppenflechte, medizinisch auch Psoriasis genannt, ist nach Neurodermitis die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie ist nicht ansteckend und verläuft meist in wiederkehrenden Schüben.
Es handelt sich um eine Fehlregulation des Immunsystems. Durch diese Autoimmunreaktion laufen bestimmte Entzündungsprozesse im Körper verstärkt ab, wodurch sich Hautzellen deutlich schneller erneuern als normalerweise, und infolgedessen verdickte, entzündete und stark schuppende Hautbereiche entstehen.
Schuppenflechte kann an unterschiedlichen Körperstellen auftreten. Besonders häufig betroffen sind Kopfhaut, Ellenbogen, Knie oder Rücken. Bei manchen Betroffenen treten die Beschwerden nur leicht auf, während andere stärker unter wiederkehrenden Entzündungsreaktionen leiden. Neben den körperlichen Symptomen beeinflusst Psoriasis oft auch die Lebensqualität und kann sich auch auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken.
Mögliche Formen und Symptome und Ursachen der Schuppenflechte
Schuppenflechte kann sich sehr unterschiedlich äußern. Je nach Erscheinungsform unterscheiden sich sowohl die betroffenen Hautbereiche als auch die Stärke der Beschwerden. Zu den häufigsten Formen der Psoriasis zählen folgende Varianten:
- Psoriasis vulgaris/Plaque-Psoriasis: Dies ist die häufigste Form der Schuppenflechte. Typisch sind klar abgegrenzte, gerötete Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen. Besonders häufig treten sie an Ellenbogen, Knien, der Kopfhaut oder am unteren Rücken auf. Die betroffenen Hautstellen können trocken sein, spannen oder stark jucken.
- Psoriasis Typ 1: Bei Typ 1 treten die ersten Beschwerden meist bereits in jüngeren Jahren auf, häufig schon im Kindesalter. Diese Form gilt als stärker genetisch bedingt und verläuft häufig in wiederkehrenden Schüben. Oft sind mehrere Familienmitglieder betroffen.
- Psoriasis Typ 2: Diese Form entwickelt sich meist erst im späteren Erwachsenenalter. Die genetische Veranlagung spielt hier häufig eine etwas geringere Rolle. Die Beschwerden verlaufen oft milder, können Betroffene jedoch ebenfalls langfristig belasten.
- Psoriasis-Arthritis: Bei der Psoriasis-Arthritis betrifft die Entzündungsreaktion nicht nur die Haut, sondern zusätzlich die Gelenke. Typisch sind Schmerzen, Schwellungen oder Steifheit, insbesondere an Fingern, Knien oder anderen Gelenken. Diese Form sollte frühzeitig ärztlich abgeklärt werden, um langfristige Gelenkbeschwerden möglichst zu vermeiden.
Die genauen Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt. Experten gehen jedoch davon aus, dass genetische Faktoren, Stoffwechselstörungen, Entzündungen sowie äußere Reize gemeinsam eine Rolle spielen. Auch Stress, psychische Belastung, Infekte oder bestimmte Lebensstilfaktoren können Schübe beeinflussen oder verstärken.
Oft geht die Schuppenflechte auch mit Begleiterkrankungen wie Diabetes, Depressionen oder Darmerkrankungen einher. Viele unserer Kunden setzen auf unseren Biosan-Komplex sowie Nahrungsergänzungsmittel für ein starkes Immunsystem, um ihre Darmflora und Abwehrreaktionen vorbeugend gut zu unterstützen.
Behandlung von Psoriasis
Die Behandlung von Psoriasis richtet sich in erster Linie nach der Schwere der Ausprägung, der betroffenen Stellen sowie dem individuellen Krankheitsverlauf des Patienten. Ziel der Therapie ist es, Entzündungen zu reduzieren, die Hautsymptome zu lindern und neue Schübe möglichst zu verhindern.
Bei leichter Schuppenflechte kommen häufig äußerliche Behandlungsmöglichkeiten zum Einsatz. Dazu gehören spezielle Cremes, Salben oder Lotionen, die entzündungshemmend wirken und die Hautbarriere stärken sollen. Diese sogenannte lokale Psoriasis-Therapie wird direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und ist oft der erste Behandlungsansatz.
Mittlerer bis hoher Schweregrad
Bei mittelschweren bis schweren Ausprägungen der Psoriasis reicht eine äußerliche Behandlung allein oft nicht aus. In solchen Fällen kann eine systemische Therapie notwendig sein. Dabei wirken Medikamente im gesamten Körper und greifen gezielt in Entzündungsprozesse oder das Immunsystem ein. Diese Form der Behandlung erfolgt immer unter enger ärztlicher Begleitung, da sie stärker in die körperlichen Abläufe eingreift.
Je nach Lokalisation der Hautveränderungen wird die Therapie individuell angepasst. Für Patienten ist eine regelmäßige Betreuung durch einen Hautarzt besonders wichtig, um den Verlauf der Erkrankung zu kontrollieren und die Therapie bei Bedarf anzupassen. Psoriasis ist zwar nicht heilbar, kann aber in vielen Fällen durch eine passende Behandlung deutlich verbessert und gut kontrolliert werden.
Was Sie sonst noch bei Schuppenflechte tun können
Neben einer ärztlich begleiteten Behandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Haut im Alltag zusätzlich zu unterstützen. Diese Ansätze ersetzen keine medizinische Therapie, können jedoch helfen, das Hautbild zu beruhigen, Symptome zu lindern und den Umgang mit Schuppenflechte im Alltag angenehmer zu gestalten.
Hautpflege und Feuchtigkeit
Eine konsequente Hautpflege spielt bei Schuppenflechte eine zentrale Rolle. Ziel ist es, die Haut möglichst gut mit Feuchtigkeit zu versorgen und die natürliche Hautbarriere zu stärken. Dadurch kann trockene Haut beruhigt und das Spannungsgefühl oft reduziert werden.
Besonders wichtig ist eine regelmäßige Basispflege mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Produkten. Als natürliche Pflege können wir Ihnen dafür zum Beispiel unsere Propolis Creme und Bienengift Creme empfehlen. Diese können dazu beitragen, Hautschuppen zu lösen und das Hautbild insgesamt geschmeidiger wirken zu lassen.
Viele profitieren zudem von UV-Licht in kontrollierter Form, beispielsweise im Rahmen einer ärztlich begleiteten Lichttherapie. Diese kann entzündliche Prozesse in der Haut positiv beeinflussen und so zur Linderung der Symptome beitragen.
Ernährung zur Unterstützung der Haut
Auch die Ernährung kann einen Einfluss auf den Verlauf von Schuppenflechte haben und die Haut von innen heraus unterstützen. Omega-3-Fettsäuren gelten hierbei als besonders relevant, da sie zur normalen Funktion von Zellmembranen beitragen und entzündungsbezogene Prozesse im Körper positiv beeinflussen können. Sie sind beispielsweise in Fisch zu finden, können jedoch auch durch unser veganes Omega 3 Algenöl ergänzt werden.
Auch Vitamin D spielt eine wichtige Rolle und wird häufig im Zusammenhang mit Hautgesundheit diskutiert. Ein ausgeglichener Vitamin-D-Spiegel kann daher eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes sein. Mit unseren Vitamin D 3 Tropfen können Sie das Vitamin vor allem in den Wintermonaten unkompliziert ergänzen.
Eine ausgewogene Ernährung mit frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln kann zusätzlich helfen, den Körper zu entlasten. Gleichzeitig sollte übermäßiger Alkoholkonsum möglichst vermieden werden, da er entzündliche Prozesse im Körper verstärken und Schübe begünstigen kann.
Stress reduzieren
Stress wird häufig als einer der Faktoren beschrieben, die einen Psoriasis-Schub begünstigen oder verstärken können. Deshalb spielen Entspannung und mentale Ausgeglichenheit eine wichtige Rolle im Umgang mit der Erkrankung.
Entspannungstechniken wie Atemübungen, Meditation, progressive Muskelentspannung oder ruhige Spaziergänge können dabei helfen, das Stressniveau zu senken und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Auch regelmäßige Ruhephasen und bewusste Pausen im Tagesablauf können unterstützend wirken.
Schuppenflechte-Hausmittel – was hilft?
Viele greifen zusätzlich zur medizinischen Behandlung auf Hausmittel zurück, um die Haut zu beruhigen und Trockenheit oder Juckreiz zu lindern. Besonders häufig werden pflanzliche Öle eingesetzt. Sie versorgen die Haut mit wertvollen Fettsäuren. Dadurch kann sich trockene, schuppige Haut geschmeidiger anfühlen und Spannungsgefühle können reduziert werden.
Ein traditionell sehr bekanntes Hausmittel ist Schwarzkümmelöl. Es enthält natürliche Pflanzenstoffe wie Thymochinon sowie essentielle Fettsäuren und wird häufig im Zusammenhang mit entzündungsbezogenen Prozessen im Körper erwähnt. Bei Heilnatura bieten wir dafür hochwertige Schwarzkümmelöl-Kapseln, die sich einfach in den Alltag integrieren lassen.
Neben Ölen werden auch andere Hausmittel wie Aloe Vera oder feuchtigkeitsspendende Anwendungen genutzt, um gereizte Haut zu beruhigen. Entscheidend ist jedoch, die Haut nicht zusätzlich zu reizen und neue Anwendungen vorsichtig auszuprobieren. Hausmittel können eine sinnvolle Ergänzung sein, ersetzen aber keine ärztliche Therapie bei stärker ausgeprägter Schuppenflechte.
Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Schuppenflechte finden Sie hier in unserem kurzen FAQ:
Ein einzelnes „bestes Mittel“ gegen Schuppenflechte gibt es nicht, da die Erkrankung sehr individuell verläuft. In der Regel wird eine Kombination aus medizinischer Behandlung (z. B. Cremes, Lichttherapie oder systemische Medikamente) und unterstützenden Maßnahmen wie Hautpflege, Ernährung und Stressreduktion eingesetzt. Welche Therapie sinnvoll ist, hängt von der Schwere der Symptome und der betroffenen Hautbereiche ab.
Schuppenflechte gilt nach aktuellem medizinischem Stand als nicht heilbar, kann jedoch gut behandelt und in vielen Fällen deutlich gelindert werden. Viele Menschen erleben beschwerdearme Phasen, in denen die Symptome stark reduziert sind oder ganz abklingen.
Häufig werden pflanzliche Öle, Aloe Vera oder feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte eingesetzt, um die Haut zu beruhigen. Sie können Trockenheit und Juckreiz lindern, ersetzen jedoch keine medizinische Therapie.
Auslöser wie starker Stress, übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen oder sehr trockene Haut können Schübe begünstigen. Auch aggressive Hautpflegeprodukte oder mechanische Reizungen sollten möglichst vermieden werden.
Ein Arztbesuch ist sinnvoll, wenn die Veränderungen der Haut länger bestehen, sich ausbreiten oder mit starken Symptomen wie Schmerzen oder Gelenkproblemen einhergehen. Eine frühzeitige Diagnose hilft, die passende Behandlung einzuleiten.
Eine spezielle Ernährungsform gibt es nicht, aber entzündungsbewusste und antioxidantienreiche Lebensmittel können die Haut unterstützen. Dazu zählen Omega-3-Fettsäuren, frisches Gemüse, Obst sowie Nüsse. Auch unsere Antioxidantien-Kapseln wie unser Mariendistel-Extrakt können den Körper indirekt unterstützen.